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Vier mal Gold für MTV Mannschaften

Fünf Mannschaften waren am Start, vier davon gewannen den Titel – die Bilanz der Trampolinturner des MTV Bad Kreuznach bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Worms war überwältigend. „Das war sensationell“, war auch Chef-Trainer Steffen Eislöffel absolut angetan von den Leistungen seiner Schützlinge.

Den Auftakt machten vor den Augen der Schirmherrin Anna Dogonadze die Jüngsten des MTV, was gleichzeitig auch die größte Überraschung und deshalb eine Initialzündung war. Ohne Abbruch kam das Quartett durch und setzte sich so am Ende an die Spitze der drei Teams. Die 12- bis 13-Jährigen Hannah Edinger, Helena Lautenbach, und Nadia Iturri wurden dabei durch Selina Staiber verstärkt. Die Turnerin aus Schwäbisch Gmünd turnte mit Zweitstartrecht für die Kreuznacher, und am Ende lag der MTV mit 128,705 Punkten vor Brauweiler (123,515) und Willich (120,655). „Es war wichtig, auch in diesem Altersbereich einmal zuzuschlagen“, sagte Eislöffel, der vor allem die starken Leistungen in der Pflicht lobte. „Das war immer unsere Stärke, jetzt können wir auch bei den Kleineren daran anknüpfen“, lobte der Coach.

Auch bei den Schülern (12 bis 15 Jahre) schnappte sich das MTV-Quartett den Titel, nachdem in den vergangenen Jähren die Mannschaften aus Cottbus und Frankfurt stärker waren. Hier stand neben Leon Vollrath, Damian Iturri und Moritz Best noch der Kölner Olegs Snikers im MTV-Team. Auch hier führten die Kreuznacher durch starke Auftritte vor allem von Iturri und Best nach der Pflicht und lagen auch nach der Kür noch vorne. Nach einer geschlossen guten Mannschaftsleistung lagen sie auch nach dem wieder bei Null beginnenden Finale mit 134,350 Zählern vor Cottbus (133,655) und den Frankfurt Flyers (128,485). „Die anderen haben sich etwas verzockt und mit Sicherheit auch die Leistumgsfähigkeit der MTV-Schüler unterschätzt“, freuten sich Eislöffel und Nachwuchs-Coach Christian Bach nach dem unerwarteten Erfolg. Doch in erster Linie waren die Trainer von von den starken Leistungen der Turner angetan: „Es war so überzeugend, das hat richtig Spaß gemacht.“ Ein schöner Beleg für die gute Nachwuchsarbeit im MTV.

Bei den 16- bis 18-Jährigen stand dem MTV nach dem Ausfall von Aylin Theis mit Jennifer Rauschenbach, Kea Pressmann und Fenja Feist (Synchronpartnerin von Aylin Theis) nur ein Trio zur Verfügung. Somit war bereits nach dem ersten Abbruch in der Pflicht das Finale nicht mehr erreichbar, da kein Streichergebnis möglich war.

Die Frauen lösten ihre Aufgabe als Titelverteidigerinnen im Endeffekt souverän. Auch wenn Jugend-Weltmeisterin Silva Müller ihre Kolleginnen unter Druck setzte, indem sie gleich die erste Kür abbrach. „Die anderen drei haben es rausgerissen“, lobte Eislöffel Sarah Eckes, Carina Baumgärtner und Jessica Simon. Im Finale turnten alle sauber durch und gewannen mit großem Vorsprung mit 146,420 Punkten vor Brauweiler (135,050) und Frankfurt-Nied (132,695).

Auch die Männer durchbrachen ihre Pechsträhne bei Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. „Sie sind es angegangen wie eine Weltmeisterschaft“, lobte der Coach die konzentrierten Vorstellungen von Kyrylo Sonn, Martin Gromowski, Peter Drozdik, Fabian Vogel und Ergänzungsturner Sebastian Matthes. Nach starken Leistungen in der Pflicht, turnten sie in Kür des Vorkampfes etwas leichter, um sicher das Finale zu erreichen. Dort beobachteten sie die Gegner und entschlossen sich schließlich dafür, eine Pflichtübung mit sechs Doppelsalti zu turnen. Die fehlende Schwierigkeit glichen sie dabei mit super Haltungsnoten aus. „Das war so schön und überzeugend, außerdem turnten sie sehr hoch. Das hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Eislöffel über den Coup, denn am Ende lag der MTV mit 164,745 Punkten vor den Mannschaften aus Salzgitter (156,610) und den Munich Airriders (156,575).

Alle Teilnehmer des MTV